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Mittwoch, 8. Oktober 2014

Bücher weglesen

Als zweites Buch aus meinem persönlich Buchladen las ich die vergangenen Tage "Risiko" von Alexa Henning von Lange. Ich habe von der Autorin bereits das Buch "Warum so traurig?" gelesen und fand es toll, herrlich melancholisch. Demnach waren meine Erwartungen an dieses Werk entsprechend hoch, aber auch meine Vorfreude.

Und ich wurde nicht enttäuscht: ein schönes Buch. Tolle Charakter, selbst die vermeintlichen Bösen werden ausgiebig und mit genügend Tiefe beschrieben, dass der Leser auch deren Handlungen verstehen kann. Hier und da empfindet man sogar Mitleid. Und am Ende weiß man nicht so recht, ob es nun eine Happy End ist oder nicht. Ich will mal nicht spoilern, insofern zum Ende der Geschichte nicht mehr.

Ich würde das Buch auf jeden Fall empfehlen, aber ich werde es trotzdem nicht wieder in mein Regal einziehen lassen. Es kommt direkt in die Bücherkiste mit den zu verschenkenden Büchern.

Aktuell lese ich "Stadt der Diebe", ein Kinderbuch von Cornilia Funke. Schauen wir mal, wie sich die Geschichte entwickelt und was ich davon halten werde.

Bis die Tage,
Frl. Unordnung

Montag, 22. September 2014

Bücher weglesen

Ich wollte heute gern noch ein paar Zeilen tippen, aber zunächst wollte mir nicht einfallen worüber...also erst einmal schnell mein Buch bis zur letzten Seite gelesen. Nun habe ich mein Thema :)

Vor kurzem schrieb ich, dass eines meiner drei Bücherregale nach einigem Umräumen nun nur noch von Büchern bewohnt wird, die ich noch nicht gelesen habe. Bei denen ich allerdings auch kaum eine Chance sehe, dass eines es zu einem Lieblingsbuch schafft und wieder zurück in eines der anderen beiden Regale ziehen darf.

Als erstes Buch schnappte ich mir "Die Sünde der Engel" von Charlotte Link. Es hatte eine ansprechende Seitenzahl und erweckte den Eindruck, dass man es gut nebenbei im Bus, beim Arzt, vorm Einschlafen usw. lesen kann...Tatsächlich stimmte dies auch, es lässt sich gut nebenbei lesen. Die Anzahl der Charaktere ist überschaubar und sie sind so unterschiedlich, dass man sich die Namen eigentlich gar nicht merken muss. Man merkt schon von wem gerade die Rede ist. In erster Linie lässt es sich jedoch so gut nebenbei lesen, weil die Handlung leider doch arg vorhersehbar ist. Zugegeben so etwas passiert mir öfter. Ich schaue oder lese einen Krimi und habe recht zügig einen Verdacht, wie sich die Geschichte entwickeln wird und oft liege ich richtig. Trotzdem schaffen es einige Geschichten, ob als Buch oder im Fernsehen, mich zu begeistern. Meist durch tolle Charaktere oder/und einen sehr guten Schreib-/Erzählstil.

Doch irgendwie hat das alles bei diesem Buch nicht geklappt. Ich hätte es genauso gut nicht lesen können. Die letzte vermeintlich große Wendung in der Geschichte, hatte ich exakt so nicht erahnt, aber sonderlich originell war es dann doch nicht.

Fazit: Ich muss wirklich lernen ein nicht besonders gutes Buch nicht bis zur letzten Seite zu lesen.

Ein Buch weg, noch ca. 65 vor mir,
eure Frl. Unordnung

Montag, 25. August 2014

14-Tage-Projekt - Das Ende und ein neuer Anfang - Bücher weglesen

Und es ist vollbracht. Ich bin sogar etwas übers Ziel hinausgeschossen.

Die "ersten" 90 Dinge waren schon nach 9 Tagen aussortiert. Nur die letzten paar Gegenstände wollten irgendwie nicht zusammenkommen. Aber das lag eher an mangelnder Zeit. Also beschloss ich heute Abend einfach mein Bücherregal anzugehen. Noch nicht auf die radikale Weise, aber trotzdem ist etwas ganz tolles geschehen.

Mein Ziel, ein Bücherregal überflüssig werden zu lassen, ist im Grunde erreicht. Wuhu.. soweit...
Jetzt der Haken: In diesem einen Regal stehen über 60 Bücher, die ich noch nicht gelesen habe, eigentlich aber lesen möchte. Da muss dann wohl eine neue Herausforderung her, damit ich mich tatsächlich vom dritten Regal verabschieden kann.

Da es bis Ende des Jahres noch hoch hergehen wird, beschränke ich mich erstmal auf ein Buch pro Monat. Das soll das Minimum sein. Wenn ich Zeit und Lust habe, werden natürlich auch mehr Bücher pro Monat gelesen. Und wenn mir ein Buch partout nicht gefällt, wird es nicht zu Ende gelesen - ohne schlechtes Gewissen.

Ich gehe davon aus, dass ich kaum eines der Bücher hinterher behalten möchte. Und damit sich diese kleine Herausforderung nicht ewig in die Länge zieht, gibt es einen offizielles Ende: 31.12.2015!

Liebe Grüße,
Frl. Unordnung

p.s.: Insgesamt habe ich heute Abend übrigens bereits über 30 Bücher aus meinem Regal verbannt. Nur verkauft/verschenkt werden müssen sie nun noch.

Donnerstag, 19. September 2013

Kram geht - Geld kommt

Heute habe ich die ersten Euros mit meinem Kram gemacht. Zehn Bücher verließen die Wohnung und zehn Euro zogen in mein Portemonnaie ein. Zusätzlich zu der Liste rechts am Rand, was schon alles aus der Wohnung flog, werde ich noch hinzufügen, wie viel Geld mir mein Kram einbringt. Bin mal gespannt, wie hoch die Zahl Ende des Jahres sein wird.

Für die aussortierten Klamotten werde ich einmal Kleiderkreisel testen. Mal sehen, ob ich da auch noch ein paar Euro machen kann. So ganz glaube ich noch nicht an Erfolg, da dort seeeehr seeeehr viele Kleidungsstücke angeboten werden. Versuch macht ja bekanntlich klug. Und sollte es nicht funktionieren, kann ich die Sachen immer noch spenden. 

Kleines Update zu meinen Kramigen Ecken: Es läuft...es hat zwar arbeitsbedingt nicht geklappt jeden Tag eine Ecke zu beseitigen. Aber zwei sind schon eliminiert und zwei zur Hälfte (da wurde nebenbei immer ein bisschen entkrempelt). Am Wochenende folgt der Großangriff.

Munteres Durchhalten,
Frl. Unordnung

Dienstag, 17. September 2013

Wie entrümpeln?

Diese Frage stellte ich mir in der Vergangenheit immer wieder. Dies ist ja nicht mein erster Entrümplungsversuch. Wohl aber mein letzter! Ich neige beim Aufräumen und Ausmisten dazu sturkturiert und organisiert anzufangen. Nach zwanzig Minuten oder länger ist meine tolle Struktur aber dahin. Eigentlich war ich dabei Bücher zu sortieren und auf einmal stehe ich am Vorratsschrank und checke die Haltbarkeitsdaten der Konserven. Das Bücherregal ist selbstverständlich noch lange nicht fertig. Ich hatte stets einen Plan bevor ich in der Vergangenheit mit dem Aussortieren begann. Doch während der Arbeit fielen mir dann 267429543 weitere Dinge auf, die auch mal gemacht werden müssten und davon ließ ich mich dann ablenken. 

Dies Mal soll das anderes werden. Im Moment ist es noch ganz leicht, weil die Mission für diese zwei Wochen ja lautet: Beseitige alle Kramigen Ecken ! Das ist gut machbar, weil die aufzuräumenden Flächen ganz klar eingegrenzt und gut überschaubar sind. Außerdem ist eine Kramige Ecke in maximal einer Stunde geschafft, sodass es nicht stört, wenn ich am Tag noch weiter durch die Wohnung tigere und andere Dinge räume und sortiere.

Doch wie geht es nach dieser Herausforderung weiter? In dem Buch "Wohnungsdiät" von Richard Witthüser steht geschrieben, man solle sich Raum für Raum vornehmen. Auch die Reihenfolge der Räume ist festgelegt. Und dann jeden Raum im Uhrzeigersinn durcharbeiten und JEDEN Gegenstand in die Hand nehmen. Außerdem arbeitet diese Methode mit sechs Kisten, jeweils für Müll, Recycling, ?Unklar?, Verwerten, Schatzkiste und eine in der man zunächst alle Gegenstände zum Beispiel aus einem Regalbrett legt. Von dieser letzten Kiste aussortiert man dann entweder wieder ins Regal oder in eine der anderen Kisten.

Ich glaube, dass diese Methode funktioniert. Ich bin mir da sogar sicher. Im Moment jedoch gibt es bei mir genug offensichtlichen Krempel, das muss ich nicht alles erst in eine Kiste packen und weitersortieren. Vielleicht wenn der offensichtliche Kram weg ist, vielleicht gehe ich dann nochmal nach dieser Methode durch alle Räume der Wohnung.

Was ich aber auf jeden Fall übernehmen werde, ist die Verwerten-Kiste und die kommt in den Flur. Oft genug sehe ich in den letzten Tagen irgendetwas, das wir eigentlich gar nicht brauchen und würde es gern sofort weghaben. Mit der Verwerten-Kiste hat all dieses Zeug nun einen Platz und ich kann mich dann gesammelt auf diese Kiste stürzen und gucken, wem ich mit den Sachen noch eine Freude mache kann. Und was Weihnachten noch immer in dieser Kiste wohnt, wird gespendet. Ich denke so sollte es funktionieren.

Wie ich im Oktober nach der Herausforderung weitermache, weiß ich auch nach der Lektüre dieses Buches nicht. Ich bin überzeugt, dass mir dann schon etwas einfällt, so ganz spontan aus dem Bauch heraus. Und das ist auch gut. So baut sich jetzt noch kein Druck auf, dass ich Anfang Oktober unsere gesamte Küche durchsortiert haben muss oder ähnliches. Wenn ich außerdem entkrempel, was mich in dem Moment am meisten stört, dann bleibt auch die Motivation schön hier bei mir und die Chancen steigen, dass ich bis Weihnachten tatsächlich ganz viel überflüssiges los geworden bin.

Samstag, 14. September 2013

Projekt für dieses Wochenende

Nun habe ich, nachdem ich lange mit dem Gedanken an einen eigenen Blog gespielt habe, den heutigen Tag zur Hälfte mit eben diesem verbracht. Damit aber die Motiviation, die ich tatsächlich durch das Schreiben gerade verspüre, nicht ungenutzt verpufft, stürze ich mich jetzt gleich noch auf mein erstes Wochenendprojekt.

Die Bücherkisten (ja, Mehrzahl!) im Flur wollen durchsortiert werden nach dem Aschenputtelprinzip: Die guten ins Töpfchen, die schlechten ...

Die guten, noch brauchbaren Exemplare, und das wird der Großteil sein, müssen mit Autor und Titel gelistet werden. Die Bücher sollen dann entweder für wenige Euro verkauft oder an die Lieben verschenkt werden. Wir reden hier im übrigen von über 100 Büchern. Wo die eigentlich alle herkommen, ist aber eine andere Geschichte.

Vorher-Nachher-Bilder gibt es dann, wenn der Flur hoffentlich bald leer ist.